„Pflege-TÜV“ verzögert sich weiter

Seit 2009 gibt der sogenannte „Pflege-TÜV“ anhand von“Pflegenoten“ Auskünfte über Pflegeeinrichtungen.  Das Verfahren ist schon lange umstritten, weil ganz wichtige Entscheidungskriterien wie z.B. das Zahlenverhältnis von Pflegern zu Patienten gar nicht abgefragt werden; andererseits kann eine gute Speisekarte eine schlechte Bewertung z.B. bei Dekubitusproblemen wegen falscher Lagerung ausgleichen. Daher sollte ein von der Bundesregierung einberufener Qualitätsausschuss bis Ende dieses Jahres ein neues Bewertungssystem für Pflegeheime aushandeln. Das Ziel: zügig verlässliche, aussagekräftige  Daten zu erhalten, um Angebote von stationären Einrichtungen vergleichbar und transparent zu machen. Verantwortlich hierfür sind Verbände der Pflegeanbieter und -kassen. Doch die Frist kann nicht eingehalten werden, frühestens 2019 will das Gremium erste Ergebnisse vorlegen. Damit könnte das neue System nicht wie verlangt 2018 sondern erst 2020 eingeführt werden. Die Regierung ist darüber mehr als verärgert und fordert die Verantwortlichen auf, keine Zeit zu verspielen. Die wiederum begründen die Verzögerung damit, dass die gesetzten Fristen zu knapp gewesen seien. Leidtragende sind Pflegebedürftige und deren Angehörige, die nun noch länger darauf warten müssen, die nötigen Informationen zu  erhalten, um sich für den passenden Anbieter entscheiden zu können.


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