Der Eigenanteil schwankt im Bundesland-Vergleich und liegt im Schnitt bei ca. 1.600€/Monat.

Ergebnisse des BARMER Pflegereports 2017.

Mit der Pflegereform ist der Eigenanteil für einen Pflegeheimplatz zwar im Schnitt gesunken, doch gibt es laut veröffentlichten BARMER-Report 2017 auffällige Unterschiede zwischen den Bundesländern:

Den höchsten Eigenanteil haben Heimbewohner in Nordrhein-Westfalen. Dort müssen Pflegebedürftige im Schnitt 2.252 Euro pro Monat zuzahlen. Es folgen Saarland mit 2.194 Euro und Rheinland-Pfalz mit 1.895 Euro. Im Mittelfeld liegen unter anderem Berlin (1.802 Euro) und Hessen (1.684 Euro). Die niedrigsten Kosten wurden in Sachsen-Anhalt mit nur 1.107 Euro festgestellt. Damit sind die Kosten hier nur halb so hoch wie in Nordrhein-Westfalen.

Im Spannungsfeld zwischen Erziehung, Beruf und Partnerschaft

Die aktuelle Studie „Working Moms 2017“, die rheingold GmbH und Co. KG im Auftrag von Procter & Gamble durchgeführt hat, beleuchtet die Lebenssituation berufstätiger Frauen in Deutschland und findet heraus, dass viele Mütter sich trotz Partner alleinerziehend fühlen. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird als Anhäufung von zu vielen Aufgaben empfunden, wobei ein Großteil der Belastung im „Familienmanagement“ liegt.

Chancen und Grenzen von Vorsorgedokumenten bei Demenz – was gilt es zu beachten?

Immer öfter stehen Angehörige und Verwandte von Demenzkranken vor der Frage, ob es noch möglich ist, eine Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht für den Betroffenen zu erstellen. Die Antwort fällt je nach Dokument unterschiedlich aus. Eine Patientenverfügung stellt nämlich andere Anforderungen an den Gesundheitszustand des Betroffenen als eine Vorsorgevollmacht.

Ab September dieses Jahres: Landespflegegeld in Bayern

Pflegebedürftige ab Pflegegrad 2, die ihren Erstwohnsitz in Bayern haben und zu Hause gepflegt werden, erhalten ab September eine jährliche Einmalzahlung von 1000 Euro. Dies hat das bayerische Kabinett am Dienstag dieser Woche beschlossen. Das Geld soll an die pflegenden Angehörigen weitergereicht werden, als Anerkennung für ihre Leistungen im Bereich der häuslichen Pflege.  Für ca. 360.000 Anspruchsberechtigte stellt Bayern hierfür rund 400 Millionen Euro zur Verfügung. Mit weiteren insgesamt 5 Millionen Euro sollen Anbieter unterstützt werden, die dauerhaft Kurzzeitpflege anbieten. Weiter beschloss das Kabinett eine Verdoppelung der derzeit rund 640 staatlichen Hospiz- und Palliativplätze sowie die Gründung eines Landesamtes für Pflege

Potenziale für flexible Arbeitszeitregelungen bleiben noch ungenutzt

Laut einer aktuellen Untersuchung des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) vermischen sich Arbeit und Freizeit zusehends. Mehr als fünf Stunden ihrer Freizeit pro Woche verbringen Deutschlands Arbeitnehmer im Durchschnitt mit beruflichen Aktivitäten. Das Potenzial für Arbeit unabhängig von Zeit und Ort scheint riesig. In der Umfrage gaben knapp 54 Prozent der Beschäftigten an, sie könnten mindestens die Hälfte ihrer Tätigkeiten auch außerhalb ihrer regulären Arbeitszeiten erledigen. Übersetzt heißt das: Es wäre ein Schritt zu mehr Vereinbarkeit von Beruf & Familie, wenn Papa nachmittags zur Zirkusaufführung seiner Tochter gehen könnte und dafür abends dann seine Mails von zu Hause abarbeitet!

 

Link zu IZA: https://www.iza.org/de


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