Sind Mütter die Verlierer der Coronakrise?

Schon vor der Corona-Pandemie bestanden auf dem Arbeitsmarkt Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern. Frauen verdienen im Durchschnitt 21% weniger als Männer. Besonders betroffen sind Mütter. Auch wenn der Anteil erwerbstätiger Mütter in den letzten zehn Jahren um rund 9% gestiegen ist, wirkt sich die noch immer ungleiche Verteilung zwischen Müttern und Vätern weiterhin deutlich auf das Lebenseinkommen von Frauen aus. Obwohl immer mehr Väter Elternzeit beanspruchen, so nehmen nur die wenigsten mehr als drei Monate Erziehungszeit. Dadurch bleibt der Großteil der Kinderbetreuung den Müttern überlassen. 

Die Coronakrise verschärft die Lage zusätzlich, wie aus einer Studie der Bertelsmann-Stiftung hervor geht. Die Auswirkungen der Pandemie treffen vor allem die Sektoren, in denen überwiegend Frauen beschäftigt sind wie z.B. im Gastgewerbe oder in systemrelevanten Berufen wie Alten- oder Krankenpflege. Hinzu kommt, dass mehr Mütter (27%) ihre Arbeitszeiten reduzierten, um die Kinder während der Kita- & Schulschließungen betreuen zu können – im Vergleich zu den Vätern (16%).

Mögliche Gegenmaßnahmen, um eine Verschärfung der Situation zu verhindern, reichen laut der Bertelsmann-Stiftung von einer besseren Entlohnung der systemrelevanten Berufe bis hin zu einer Verbesserung von Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Alle Ergebnisse der Analyse finden Sie hier.

 

 

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