Unsere Tipps für ein entspanntes Weihnachtsfest

Weihnachten mit Kindern ist magisch. Mit Kindern spürt man den Weihnachtszauber so viel intensiver! Es kann aber auch sehr schnell von magisch zu chaotisch wechseln. Wie man das Weihnachtsfest mit Kindern sinnvoll und möglichst stressfrei gestaltet, zeigen unsere gesammelten Feiertags-Tipps:

1. Die Geschenke

Für Kinder das wichtigste. Ab dem Kindergartenalter ist es sinnvoll einen Wunschzettel zu gestalten. Natürlich müssen dann nicht alle Wünsche erfüllt werden. Aber wenn es möglich ist, sorgt es für glänzende Augen, wenn der Herzenswunsch am Heiligabend ausgepackt wird. Im Voraus macht es Sinn sich innerhalb der Familie abzusprechen: was steht auf dem Wunschzettel, was wird benötigt, wer schenkt was? So werden die Kinder nicht mit Geschenken überflutet. Eventuell können sich auch mehrere Familienmitglieder zusammentun, falls Ihr Kind einen größeren Wunsch hat?

2. Die Vorbereitungen

Weihnachten ist ein Familienfest. Da sollte sich auch die ganze Familie an den Vorbereitungen beteiligen. Lastet alles auf einem Paar Schultern, kann das schnell zu Frust und schlechter Laune führen – zu Recht! Grundsätzlich kann Jeder kann bei den Vorbereitungen zum Fest helfen und Aufgaben können abgegeben werden. Ein paar Ideen:

  • Traditionell wird der Weihnachtsbaum erst am 23. oder sogar am 24. Dezember aufgestellt und geschmückt. Am Heiligabend passiert so viel – da kann man den Baum ganz entspannt ein paar Tage vorher aufstellen und gemeinsam mit den Kindern schmücken- ein Highlight für Groß und Klein! Dazu schöne Weihnachtsmusik und Plätzchen, das steigert die Vorfreude noch mehr.
  • Die Plätzchen kann man während der gesamten Adventszeit backen. Auch das kann für Kinder immer wieder ein besonderes Highlight sein. Wie wäre es, wenn man sich im Familien- oder Freundeskreis aufteilt und dann Plätzchen tauscht? Einer backt Vanillekipferl, der andere die Butterplätzchen und der Dritte den Stollen…
  • Das Essen am Heiligabend: Nicht ohne Grund gibt es bei vielen Familien in Deutschland Würstchen mit Kartoffelsalat an Heiligabend. Denn das ist schnell vor- und zubereitet und keiner muss lang in der Küche stehen. Den Braten kann es ja immer noch am 1.Weihnachtsfeiertag geben. Und die Suppe kann man vorbereiten, den Nachtisch bringt vielleicht der Besuch mit? Oder wie wäre es mit Eis in Form von Tannenbäumen- fertig aus dem Tiefkühlregal. Schmeckt garantiert und sorgt für glückliche Kinder.

3. Der Ablauf

Die meisten Menschen fühlen sich wohler, wenn sie wissen, was auf sie zukommt. Genauso geht es auch den meisten Kindern. Wie wird denn der 24. Dezember bei Ihnen ablaufen? Lege Sie den Ablauf gemeinsam fest: Gibt es vielleicht ein gemeinsames Frühstück, einen Familien-Spaziergang, Plätzchen und Tee zum Aufwärmen und anschließend den Besuch im Kindergottesdienst. Wieder zuhause verschwinden die Kinder im Spielzimmer und das Wohnzimmer bleibt verschlossen, bis die Glocke läutet… sobald die endlich läutet, ist es Zeit für die Bescherung. Und danach gibt es natürlich noch etwas zu Essen. Oder haben Sie einen ganz anderen Ablauf? Wie genau Ihr Plan aussieht, können Sie natürlich selbst festlegen. Wichtig ist nur, dass Sie ihn selbst kennen und die Kinder (und natürlich auch die anderen Familienmitglieder) einbeziehen. So fühlt sich jeder sicher und die Frage „Wann gibt es endlich Geschenke?“ kann souverän beantwortet werden.

Hinweis: An den Ablaufplan muss sich natürlich nicht generalstabsmäßig gehalten werden. Wir bereiten unsere Kinder spielend auf den Heiligabend vor: reden über den Gottesdienst, sprechen voller Vorfreude über das magische Läuten der Glocke…

4. Kinder einbeziehen

Kinder kann man ganz toll in die Gestaltung des Heiligabends einbeziehen. Die Vorfreude bei den Kindern ist riesengroß, die Ungeduld aber auch. Integrieren Sie die Kinder doch mal mit kleinen Aufgaben. Lassen Sie sie etwa vorab die Weihnachtsgeschichte oder ein Gedicht einüben, das sie zu Weihnachten beitragen können. Kinder erfüllen gern wichtige Aufgaben. Konzentration wirkt Wunder gegen Ungeduld.

5. Die Kirche

Wer an Heiligabend Wert auf einen Kirchenbesuch legt, der sucht sich am besten mit den Kindern ein Gottesdienst mit Krippenspiel aus. Das unterhält die Kleinen und bringt ihnen nochmal die Weihnachtsgeschichte näher. Außerdem sind die Krippenspiele meist zur Nachmittagszeit und eignen sich wunderbar, um den Tag zu strukturieren.

Hinweis: Bei vielen Krippenspielen können die Kinder mitmachen. Für manche Kinder ein Albtraum, für andere ein wahrgewordener Traum. Informieren Sie sich vor Ort bei Ihrer Kirche. Unsere Töchter werden dieses Jahr als Engel und Hirte auftreten- sie lieben es!

6. Die Bescherung

Das Highlight für die Kindern! Ob die Bescherung vor oder nach dem Essen stattfinden soll, ist Geschmackssache. Das Fest kann stressfreier werden, wenn die Bescherung vor dem Essen stattfindet. Denn die Kinder können es kaum erwarten ihre Geschenke zu öffnen. Bei der Bescherung selbst, gibt es dann vielleicht Fingerfood- keiner soll hangry sein.
Bei der Bescherung selbst, kann man je nach Alter individuelle Regen treffen: bei kleinen Kindern kann es Sinn machen, dass die Geschenke je nach Kind aufgeteilt sind und bereitstehen, um sofort geöffnet zu werden. Bei älteren Kindern kann man auch schon abwechselnd ein Geschenk nach dem anderen öffnen. Die Kinder können dann auch die Geschenke an alle Anwesenden verteilen. So sind sie beschäftigt und lernen gleichzeitig die Freude am Schenken kennen.

7. Das Festmahl

An den Weihnachtsfeiertagen gibt es in vielen Familien ein klassisches Festmahl bestehend aus Knödeln, Rotkohl und Gans. An Heiligabend sind es oft Bockwürstchen mit Kartoffelsalat. Feiert man Weihnachten im großen Kreis, kann man aus dem Festessen ein Gemeinschaftsprojekt machen und die Vorbereitungen aufteilen: einer kümmert sich um die Getränke, einer um die Vorspeise, die Hauptspeise und einer ums Dessert. Wenn man dann noch statt einem 5-Gänge-Menü auf ein einfacheres Essen setzt (zum Beispiel Raclette oder Fondue), freut das nicht nur die Kinder, weil das Essen nicht zur Dauerprozedur wird, sondern tut man gleichzeitig sich selbst etwas Gutes.

Wenn die Bescherung vor dem Essen stattfinden soll – damit die Kinder nicht so lange auf die Geschenke warten müssen – sollte überlegen, ob kleine Häppchen oder Finger Food Sinn machen. Denn hungrig soll ja auch keiner werden.

8. Traditionen und Rituale

Traditionen und Rituale können schön sein, solange sie auch wirklich Freude bereiten. Es gibt aber auch die Traditionen und Rituale, die man pflegt, weil es eben schon immer so war, ohne zu hinterfragen, ob die noch Freude bereiten. Die Vorweihnachtszeit kann man sehr gut nutzen, um sich bewusst zu werden, was einem selbst wirklich wichtig ist, was Freude bereitet und was man an die Kinder weitergeben möchte. Alles was Stress verursacht oder einem selbst gar nicht wichtig ist, kann – in Absprache mit den anderen Familienmitgliedern – weggelassen werden. Denn seien wir ehrlich – für alle ist ein weniger überfrachtetes Weihnachtsprogramm entspannter.

9. Streit und Diskussionen

Es gibt sie, die sich immer wiederholenden Diskussionen und Streitigkeiten. Jedes Jahr die gleichen Themen, die zu Streit führen. Was man dagegen tun kann? Entweder schon offen vor dem Weihnachtsabend darüber besprechen und das Thema klären oder sich darauf einigen, dass das Thema nicht an Weihnachten zur Sprache kommt. Grundsatzdiskussionen – zum Beispiel über Kindererziehung oder Politik – sollten sowieso auf einen anderen Zeitpunkt vertagt werden.
Gibt es doch eine Diskussion und ein Streit steht bevor, darf man sich auch mal kurz zurückziehen und tief durchatmen.

Tipp: Eine kleine Übung kann helfen die Emotionen zu beruhigen: Mit dem Mittelfinger etwa zehn Sekunden lang auf den Akupressur-Punkt zwischen den Augen drücken. Fünfmal wiederholen.

10. GENIEßEN!

Und unser letzter Tipp: Genießen! So anstrengend die Vorweihnachtszeit auch sein mag, so leer die eigenen Akkus sind… Sie haben das große Glück eine Familie zu haben. Sie dürfen Weihnachten mit Ihren Kindern feiern! Die einzelnen Tage können lang sein, aber wir Eltern wissen alle, dass die Jahre kurz sind. Aus Kindern werden so schnell Erwachsene. Also genießen Sie das Weihnachtsfest mit Ihren Kindern. Denn niemand kann uns sagen, wie oft wir es in dieser Konstellation noch feiern dürfen.

Wir vom Viva Familienservice wünschen Ihnen und Ihrer Familie von Herzen frohe und besinnliche Weihachten!

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