Leistungen der Pflegeversicherung werden maßlos überschätzt!

Durchschnittlich 43% aller Deutschen glauben tatsächlich, dass man für die vollstationäre Pflege in einem Pflegeheim überhaupt nichts selbst zahlen muss. In den östlichen Bundesländern ist dieser Irrglaube sogar deutlich weiterverbreitet als im Westen Deutschlands. Das ist das erschütternde Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Postbank und Kantar Emnid. Von denjenigen, die glauben etwas zuzahlen zu müssen, meint allerdings fast die Hälfte, dass sie mit 500 bis 1000 Euro monatlich auskommen. Die Realität sieht jedoch ganz anders aus: der zu zahlende Eigenanteil für die Pflege lag im Oktober 2018 im Bundesdurchschnitt bei monatlich 1813 Euro.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf – für viele nach wie vor ein Kraftakt!

In Deutschland ist es für viele Familien nicht möglich, dass beide Elternteile Vollzeit arbeiten gehen können, weil die Kinderbetreuung unzureichend gesichert ist. Und das obwohl sie eigentlich auf zwei Gehälter angewiesen wären. Der TV-Sender ARTE zeigt mit der kurzen Dokumentation „Karriere trotz Kind – Wie sich Familie und Beruf vereinbaren lassen” am Beispiel von Dänemark, wie ein gesellschaftliches Problem besser gelöst werden könnte.

Demenz: Jeder 2. bleibt unbehandelt, jeder 4. wird nur ruhiggestellt.

Keine guten Neuigkeiten aus der Arzneimittelforschung für Pflegebedürftige und deren Angehörige: Die derzeit verfügbaren Medikamente gegen Alzheimer/Demenz verlangsamen nur das Fortschreiten der Erkrankung, können sie nach wie vor weder aufhalten noch heilen.

Und auch in den kommenden Jahren ist hier kein Durchbruch zu erwarten, das geht aus dem Innovationsreport 2018 der Techniker Krankenkasse  hervor. Derzeit bekommen dementiell veränderte Personen häufig nur Beruhigungsmittel (26%), über die Hälfte (51%) wird überhaupt nicht behandelt. Hier weiterlesen.

Frohe Festtage

Der Viva FamilienService wünscht Ihnen fröhliche, gesegnete Weihnachtstage mit Zeit innezuhalten und Kraft zu tanken für die Herausforderungen, die das neue Jahr für uns bereithält. Möge es eines von den besonders guten und erfreulichen werden. Das wünschen wir Ihnen und uns von ganzem Herzen.

Mehr Geld für Familien mit Kindern

Mit der Erhöhung des Kindergeldes ab Juli 2019 werden Familien mit Kindern weiter entlastet. Zehn Euro mehr pro Monat werden dann jeweils für das erste und zweite Kind ausgezahlt, sodass sich das Kindergeld auf insgesamt 204 Euro erhöht. Neben dem Kindergeld wird auch der steuerliche Kinderfreibetrag angehoben – und das bereits ab Januar 2019. Dieser wird von 7.428 Euro auf 7.620 Euro steigen.

Hier erfahren Sie mehr zum neuen Gesetz.

Gute Neuigkeiten: Keine Kürzung des Elterngeldes bei Einmalzahlungen

Für die Dauer der Elternzeit darf bis zu 30 Wochenstunden gearbeitet werden. Das Einkommen während der Elterngeld-Bezugsmonate wird zur Berechnung des Elterngeldes hinzu gezogen, welches nur noch anteilig ausgezahlt wird. Hingegen Sonderzahlungen wie zum Beispiel Weihnachts- oder Urlaubsgeld werden nicht auf das Elterngeld angerechnet. Laut aktuellem Urteil vom Bundessozialgericht (Az.: B 10 EG 8/18) werden anlassbezogene Einmalzahlungen lohnsteuerrechtlich als sonstige Bezüge behandelt. Daher haben die Sonderzahlungen keinen Einfluss auf das Elterngeld.

Detaillierte Informationen über die Voraussetzungen zu Einmalzahlungen sowie die genaue Berechnung Ihres Elterngeldes bietet Ihnen die für Sie zuständige Elterngeldstelle.


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