Versorgungsengpässe in der stationären Pflege aufgrund neuer Richtlinien

Bis 2019 endet die Übergangsfrist zur Umsetzung der neuen Richtlinien in der stationären Pflege (Erhöhung der Einzelzimmerquote & Anpassung der Mindestgröße der Zimmer). Durch die neuen Regelungen, die in den Bundesländern unterschiedlich umgesetzt werden, sinkt die Anzahl verfügbarer Pflegeplätze. Viele Einrichtungen sind zudem mitten in der Umstrukturierung und im Umbau. Dadurch ist vor allem im Sommer, wo viele Pflegebedürftige einen Kurzzeitpflegeplatz benötigen, mit erheblichen Versorgungsengpässen zu rechnen. Das heißt, es wird immer schwieriger, einen passenden freien Platz im nahen Umfeld zu finden. Dies bedeutet nicht nur eine zusätzliche Belastung für den Pflegebedürftigen, sondern auch für die (pflegenden) Angehörigen.

Der Eigenanteil schwankt im Bundesland-Vergleich und liegt im Schnitt bei ca. 1.600€/Monat.

Ergebnisse des BARMER Pflegereports 2017.

Mit der Pflegereform ist der Eigenanteil für einen Pflegeheimplatz zwar im Schnitt gesunken, doch gibt es laut veröffentlichten BARMER-Report 2017 auffällige Unterschiede zwischen den Bundesländern:

Den höchsten Eigenanteil haben Heimbewohner in Nordrhein-Westfalen. Dort müssen Pflegebedürftige im Schnitt 2.252 Euro pro Monat zuzahlen. Es folgen Saarland mit 2.194 Euro und Rheinland-Pfalz mit 1.895 Euro. Im Mittelfeld liegen unter anderem Berlin (1.802 Euro) und Hessen (1.684 Euro). Die niedrigsten Kosten wurden in Sachsen-Anhalt mit nur 1.107 Euro festgestellt. Damit sind die Kosten hier nur halb so hoch wie in Nordrhein-Westfalen.

Im Spannungsfeld zwischen Erziehung, Beruf und Partnerschaft

Die aktuelle Studie „Working Moms 2017“, die rheingold GmbH und Co. KG im Auftrag von Procter & Gamble durchgeführt hat, beleuchtet die Lebenssituation berufstätiger Frauen in Deutschland und findet heraus, dass viele Mütter sich trotz Partner alleinerziehend fühlen. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird als Anhäufung von zu vielen Aufgaben empfunden, wobei ein Großteil der Belastung im „Familienmanagement“ liegt.

Chancen und Grenzen von Vorsorgedokumenten bei Demenz – was gilt es zu beachten?

Immer öfter stehen Angehörige und Verwandte von Demenzkranken vor der Frage, ob es noch möglich ist, eine Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht für den Betroffenen zu erstellen. Die Antwort fällt je nach Dokument unterschiedlich aus. Eine Patientenverfügung stellt nämlich andere Anforderungen an den Gesundheitszustand des Betroffenen als eine Vorsorgevollmacht.

Ab September dieses Jahres: Landespflegegeld in Bayern

Pflegebedürftige ab Pflegegrad 2, die ihren Erstwohnsitz in Bayern haben und zu Hause gepflegt werden, erhalten ab September eine jährliche Einmalzahlung von 1000 Euro. Dies hat das bayerische Kabinett am Dienstag dieser Woche beschlossen. Das Geld soll an die pflegenden Angehörigen weitergereicht werden, als Anerkennung für ihre Leistungen im Bereich der häuslichen Pflege.  Für ca. 360.000 Anspruchsberechtigte stellt Bayern hierfür rund 400 Millionen Euro zur Verfügung. Mit weiteren insgesamt 5 Millionen Euro sollen Anbieter unterstützt werden, die dauerhaft Kurzzeitpflege anbieten. Weiter beschloss das Kabinett eine Verdoppelung der derzeit rund 640 staatlichen Hospiz- und Palliativplätze sowie die Gründung eines Landesamtes für Pflege


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