Im Spannungsfeld zwischen Erziehung, Beruf und Partnerschaft

Die aktuelle Studie „Working Moms 2017“, die rheingold GmbH und Co. KG im Auftrag von Procter & Gamble durchgeführt hat, beleuchtet die Lebenssituation berufstätiger Frauen in Deutschland und findet heraus, dass viele Mütter sich trotz Partner alleinerziehend fühlen. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird als Anhäufung von zu vielen Aufgaben empfunden, wobei ein Großteil der Belastung im „Familienmanagement“ liegt.

Chancen und Grenzen von Vorsorgedokumenten bei Demenz – was gilt es zu beachten?

Immer öfter stehen Angehörige und Verwandte von Demenzkranken vor der Frage, ob es noch möglich ist, eine Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht für den Betroffenen zu erstellen. Die Antwort fällt je nach Dokument unterschiedlich aus. Eine Patientenverfügung stellt nämlich andere Anforderungen an den Gesundheitszustand des Betroffenen als eine Vorsorgevollmacht.

Ab September dieses Jahres: Landespflegegeld in Bayern

Pflegebedürftige ab Pflegegrad 2, die ihren Erstwohnsitz in Bayern haben und zu Hause gepflegt werden, erhalten ab September eine jährliche Einmalzahlung von 1000 Euro. Dies hat das bayerische Kabinett am Dienstag dieser Woche beschlossen. Das Geld soll an die pflegenden Angehörigen weitergereicht werden, als Anerkennung für ihre Leistungen im Bereich der häuslichen Pflege.  Für ca. 360.000 Anspruchsberechtigte stellt Bayern hierfür rund 400 Millionen Euro zur Verfügung. Mit weiteren insgesamt 5 Millionen Euro sollen Anbieter unterstützt werden, die dauerhaft Kurzzeitpflege anbieten. Weiter beschloss das Kabinett eine Verdoppelung der derzeit rund 640 staatlichen Hospiz- und Palliativplätze sowie die Gründung eines Landesamtes für Pflege

Potenziale für flexible Arbeitszeitregelungen bleiben noch ungenutzt

Laut einer aktuellen Untersuchung des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) vermischen sich Arbeit und Freizeit zusehends. Mehr als fünf Stunden ihrer Freizeit pro Woche verbringen Deutschlands Arbeitnehmer im Durchschnitt mit beruflichen Aktivitäten. Das Potenzial für Arbeit unabhängig von Zeit und Ort scheint riesig. In der Umfrage gaben knapp 54 Prozent der Beschäftigten an, sie könnten mindestens die Hälfte ihrer Tätigkeiten auch außerhalb ihrer regulären Arbeitszeiten erledigen. Übersetzt heißt das: Es wäre ein Schritt zu mehr Vereinbarkeit von Beruf & Familie, wenn Papa nachmittags zur Zirkusaufführung seiner Tochter gehen könnte und dafür abends dann seine Mails von zu Hause abarbeitet!

 

Link zu IZA: https://www.iza.org/de

Es klemmt in der Versorgung von Pflegebedürftigen

Laut Branchenangaben sind im Bereich der Altenpflege derzeit rund 100 000 Stellen nicht besetzt. Das kann dazu führen, dass ambulante Pflegedienste Interessente abweisen, in vereinzelten Fällen bestehende Verträge sogar kündigen müssen. Als Gründe für diesen Engpass werden die Ausweitung der Pflegeleistungen in der letzten Legislaturperiode sowie die wachsende Zahl der Leistungsberechtigten genannt. Pflegediensten fehlen schlichtweg Kapazitäten, um den Anforderungen gerecht zu werden. Grundsätzlich dürfen Pflegedienste bestehende Verträge kündigen, aber nur, wenn dem Pflegebedürftigen „hinreichend Zeit für die Organisation eines neuen Dienstes gegeben ist“. Wer einen neuen Vertrag mit einem Pflegedienst abschließt, sollte unbedingt auf eine Kündigungsfrist von mehreren Wochen achten. (http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/pflege-keine-neuen-patienten-wegen-personal-engpass-15490434.html)

Nachfrage nach Kredit für Pflegezeit verschwindend gering

Seit Einführung des Pflegezeitgesetzes vor 3 Jahren wurde der zinslose Kredit zur Überbrückung des Lohnausfalls nur 690 Mal beantragt.  „Gut gemeint, aber funktioniert leider nicht“ meint Gernot Kiefer, Vorstandsmitglied im GKV Spitzenverband, und hält eine neue Regelung für erforderlich: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/pflegeversicherung-mehr-geld-allein-hilft-nicht-15369117.html


Und womit dürfen wir Sie unterstützen?

 
Telefon: 069 34879882-0
info@viva-familienservice.de
 
Sie finden uns in Frankfurt, Hamburg,
München, Berlin und Bonn.


Kontakt