Der Eigenanteil in der stationären Pflege steigt weiter

2.125 Euro müssen pflegebedürftige Personen, die in Deutschland in einem Pflegeheim leben, derzeit durchschnittlich pro Monat selbst zahlen – zusätzlich zu dem Zuschuss, der von der Pflegeversicherung kommt (Quelle: Verband der Ersatzkassen). Das sind 110 Euro mehr als noch vor einem Jahr, 330 Euro mehr als vor drei Jahren. Spitzenreiter unter den Heimpreisen ist nach wie vor Nordrhein-Westfalen, wo ein Heimplatz den Bewohner knapp 2.500 Euro im Durchschnitt kostet. Einer der Hauptgründe dieser Entwicklung sind die steigenden Gehälter in der Pflege.

Viele Heimbewohner können diese Beträge heute schon nicht mehr allein stemmen und sind auf die Sozialhilfe angewiesen. Um hier Erleichterung zu schaffen, wurde im Rahmen der „Pflegereform 2021“ beschlossen, dass ab 2022 die Pflegeversicherung einen weiteren Zuschuss zum pflegebedingten Eigenanteil leistet: im ersten Jahr 5%, im zweiten 25%, im dritten 45% und ab dann 70%. Allerdings setzt sich der Eigenanteil, den Heimbewohner zahlen müssen, aus insgesamt drei verschiedenen Bereichen zusammen: den sogenannten Hotelkosten (Unterkunft und Verpflegung), Investitionszulage und dem Anteil an den Pflegekosten (pflegebedingter Eigenanteil). Und die Kosten steigen in allen Bereichen.

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