Ungleiche Arbeitsteilung im Familienalltag

Aus einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) geht hervor, dass bei vielen Paaren noch immer die klassische Rollenverteilung herrscht: die Frau ist für Haushalt und die Kinderbetreuung zuständig, die Männer gehen arbeiten. Während aber unter der Woche beide Geschlechter ungefähr die gleiche Anzahl an Arbeitsstunden (ca. 11h/Tag) – Männer mehr bezahlte und Frauen mehr unbezahlte Arbeit – leisten, verbringen die Frauen an (arbeitsfreien) Sonntagen durchschnittlich 1,5 Stunden mehr unbezahlte Arbeit als ihre männlichen Partner.

Während die Erwerbsbeteiligung von Frauen in den vergangenen Jahren allerdings konstant steigt, erhöht sich die Beteiligung der Männer an Haushalt und Kinderbetreuung dagegen nur geringfügig, was eine enorme Belastung für die Frau bedeutet und die Work-Life-Balance zusätzlich erschwert.

In Paarhaushalten ohne Kinder verbringen die Frauen doppelt so viel Zeit für die täglichen Arbeiten wie Kochen, Putzen und Wäschewaschen wie die Männer. Bei Paaren mit Kindern bringen sie sogar dreimal so viel Zeit auf.

Da sich diese ungleiche Verteilung direkt negativ auf die finanzielle Situation der Frau auswirkt, sind vor allem politische Anreize zur Förderung der Erwerbsbeteiligung von Frauen und des Engagements von Männern im Haushalt und der Kinderbetreuung wichtig. Eine erste Maßnahme wäre zum Beispiel die Ausweitung der Partnermonate im Elterngeld, so die DIW-Forscherin Claire Samtleben.


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