Das Pflege-Darlehen – vollkommen nutzlos?

Wer einen nahen Angehörigen pflegen möchte kann sich seit 2015 eine (unbezahlte) Auszeit nehmen oder die Arbeitszeit reduzieren. Das Ziel: die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf zu erleichtern. Um den Einkommensverlust abzufedern gibt es die Möglichkeit, ein zinsloses Darlehen aufzunehmen. Mit 9.700 Antragstellern hat die Bundesregierung damals gerechnet. Genau 921 Anträge gibt es bis heute bundesweit. Das hat die Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der FDP ergeben, wie heute in der FAZ nachzulesen ist. Gleichzeitig aber stieg die Zahl der Pflegebedürftigen weiter und der Großteil der Arbeit wird nach wie vor von den Angehörigen gestemmt: 75%! „200 Darlehen pro Jahr sind eine traurige Bilanz und ein Armutszeugnis für die Politik“, meint der Vorsitzende der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, und fordert eine „Lohnersatzleistung“ – ähnlich dem Elterngeld.


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